Fries TV

Offener Text- und Videokunstkanal am Ebertplatz

18. Januar 2022

Auf das erfolgreiche Literatur-Projekt “TRANSIT – Vorübergehende Literatur am Ebertplatz” folgte ab dem 20. Mai 2021 ein neues Projekt: „Fries TV“ zeigt täglich Video- und Animationskunst an dem Betonfries der Ebertplatzpassage. Für das Programm hat eine kleine Arbeitsgruppe von Unser Ebertplatz, gemeinsam mit Licht- und Videokünstlern,  unterschiedliche künstlerische Positionen ausgewählt, die das Kernprogramm bilden. Es lohnt sich, regelmäßig in das „TV-Programm“ zu schauen, das hier stetig aktualisiert wird.

Da das LED-Band bis länger am Platz bleiben wird, als erwartet (mindestens bis März 2022), werden unter dem Projekttitel FRIES TV künftig alle Arbeiten  – also nicht nur Videokunstbeiträge, sondern auch Textbeiträge und Livebespielungen gefasst.

TV Programm:

Von Januar bis März erwartet Euch täglich von 15 bis 23 Uhr  Videokunst, die wir aus unserem letzten OPEN CALL generiert haben.

>>> NOW Playing:
18. März bis 5. April

Rückschau der fünf Videobeträge von Januar bis März 2022.

 

>>PAST:

 

4. März bis 17. März
Jan Rothstein & Vivian Hötter: „Paranorama“

 

    • Beitrag „Paranorama“: Der Fries zeigt dokumentarische Aufnahmen des Platzes aus
      Perspektiven der sichtbar montierten Kameras. Die Irritation, beobachtet zu werden, kann durch den Blick zurück in den Platz reaktiv überprüft werden – wo sind die Cams/Abweichungen vom Realen?Manipulationen wie Zooms, Farben und Speedeffekte regen Gedanken
      über das Echte und das Fake an. Die Bilder verweisen auf die kontinuierliche Bildproduktion durch die Videoanlage vor Ort und das Einverständnis jedes Passanten damit.
    • Kurzbiographien:
      Vivian Hötter:
      Studium der Fotografie, Folkwang UdK Essen Fotoserien: „Alte Berührung“, „Neue Landschaften“ Aktuelle Ausstellung „Ping Pong“, Galerie Daneben, Köln vivianhoetter.de
      Jan Rothstein: Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Universität Köln Letzte künstlerische Projekte: „Stadtlabor Köln“, 2017; „Polemoskop“ Installation am Ebertplatz, 2019 „PENTAGON“ Museum für angewandte Kunst, Köln, 2020 (Videoinstallation + Dokumentarfilm)

 

 

19. März, Tagesevent, 15 bis 19 Uhr (live)
Stefan Klefisch, Eckhard Seidel, Arzu Uyan von GLUON STUDIOS GmbH | KRITISCHE MASSE

 

  • Beitrag: KRITISCHE MASSE ist ein lokales, kollaboratives Spiel mit dem Ziel den Ebertplatz digital zu begrünen, um Raum für ein lebendiges Ökosystem zu schaffen. Es können nur aktive Spieler:innen vor Ort das Spielgeschehen beeinflussen. Die Begrünung geht dabei schneller voran, wenn Menschen zusammenarbeiten. Durch die lokale Kooperation wird der Dialog zwischen den Besucher:innen gefördert.
  • Kurzbiographie: At GLUON STUDIOS the Serious is fun, and the Fun is taken seriously. Wir sind ein unabhängiges Studio für digitale Kommunikation und Markenbildung. Wir bauen Anwendungen aus dem Bereich der „Serious Games“, interaktive Installationen und audio-visuellen Content.

 

26. Februar, Tagesevent von 15 bis 20 Uhr
Manoj Kurian Kallupurackal || „LOOK INTO MY EYES“

 

  • Beitrag „LOOK INTO MY EYES“:  Von Unsicherheit und Frustration bis hin zu Freude und Wohlbefinden – unser Ebertplatz bietet eine Bandbreite an gegensätzlichen Gefühlen. Manoj Kurian geht es in seinem Videobeitrag um gesellschaftliche Teilhabe, Repräsentation und Nahbarkeit. Es geht um die Kunst, sich in die Augen zu schauen, Individuen und Emotionen wahrzunehmen, Unterschiede zu respektieren und dennoch Verbindungen zu spüren – Momente, in denen wir uns auch ganz ohne Worte verstehen.
  • Kurzbiographie: Manoj Kurian arbeitet als Kulturmanager, Markenberater und Designer. Seine Aufgabenbereiche erstrecken sich von Mediengestaltung über die Entwicklung von Kommunikationskonzepten bis hin zum Aufbau von Marken und Communities. Nebenberuflich leitet der gebürtige Kölner den Kunst- und Kulturverein Masala Movement. Sein Beitrag für Fries TV wird unterstützt von Brillen Föhlisch

 


18. Februar bis 3. März

Navid Razavi || „Black 
  • Beitrag: BLACK SEA ist eine audiovisuelle Arbeit, die sich mittels generativer Video- und Klangsynthese in ständiger Turbulenz unendlich weiterentwickelt. In tiefer Wertschätzung für das Detroiter Techno-Duo Drexciya und in Anlehnung an deren afrofuturistisch-dystopischem Ansatz wird die Arbeit klanglich mit einem Eurorack-Synthesizer begleitet, welcher die Videoebene audioreaktiv beeinflusst und transformiert. Der Klang ist hierbei mittels Streaming per QR-Code/Link auf mobilen Geräten hörbar. Den QR-Code findet sich am Plakat auf der Platzmitte sowie hier online.
  • Navid Razavi ist diplomierter, interdisziplinärer Medienkünstler aus Köln. An der Schnittstelle zwischen AV-Medien, XR und transmedialen Erzählstrategien entwickelt er erfahrbare Projekte mit einem besonderen Fokus auf Immersion, welche er in Form von Generativer-, Video- und Klangkunst präsentiert. https://vimeo.com/vrtxvoid || https://www.artstation.com/vrtx-void /

 

 

4. Februar bis 17. Februar

Maja Zagórska || Forever Yours
  • Beitrag „Forever Yours“:Is grooming a dog into a shape of a butterfly an abuse of power ? „Forever Yours“ is a final product of an artistic research on creative pet grooming competitions. The experimental animation explores themes of commodification, consumer cycles, advertising culture and cuteness.
  • Kurzbiographie: Maja Zagórska is a Polish visual artist, currently completing her Masters at Weissensee Academy of Art Berlin. Her work combines diverse media including internet footage,documentary or computer generated material and drawings, all related through animation to create experimental poetic environments. www.majazagorska.com / @maja_zagorska

 

 

21. Januar bis 3. Februar

Rolf Bremer || Endless Summer

 

  • Beitrag „Endless Summer“: Die Videoarbeit ENDLESS SUMMER zeigt eine riesige, nicht enden wollende Poolbahn. Mittelpunkt der Animation ist ein Schwimmer, der auf der Stelle schwimmt, sich also trotz aller Anstrengung nicht vom Fleck bewegt. Was auf den ersten Blick nach Sommervergnügen anmutet, entpuppt sich schnell als quälende Stagnation. Das Verharren an einem Punkt ist aber nur scheinbar. Nimmt man die Arbeit in einem größeren zeitlichen Abstand wahr oder verweilt länger vor Ort, bemerkt man, dass sich der Schwimmer langsam von links nach rechts bewegt.
  • Kurzbiographie: Rolf Bremer, Künstler und Motiondesigner aus Berlin. Kommt ursprünglich von der Malerei, ist mit den Jahren aber immer mehr ins Digitale abgeglitten. Schnittmenge der unterschiedlichen Arbeiten ist die Illusion oder Desillusion, der kleine Haken, die Irritation, der Moment, der die Perspektive verändert. Instagram: @nizzarob 

 

 

7. Januar bis 20. Januar 

Lenia Friedrich | „Frogs at midnight“

  • Beitrag „Frogs at midnight“: Schimmernde Frösche quaken durch die Finsternis: einsame Nachtgestalten, die sich, wie die Menschen, gerne wieder an den Händen halten würden.
    So wie der Virus und die Normalität, zu der wir zurückkehren wollen, sind auch die Frösche nicht wirklich zu greifen und festzuhalten. Sie entwischen uns immer wieder aus den Händen.
    Handgemalte Wachsfarben auf digitalen Leinwänden.
  • Kurzbiographie: Lenia Friedrich ist seit über 6 Jahren freie Illustratorin und Animatorin und zeichnet schon ihr ganzes Leben. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind dokumentarische Portraitfilme über Frauen und Musikvideos in den unterschiedlichsten Animationstechniken. www.leniafriedrich.de || Instagram: @leniafriedrich
  • Videodokumentation des Beitrags: https://vimeo.com/664978505

 

1. Dezember 2021 bis 6. Januar 2022

Literarischer Adventskalender

Statt Schokolade gibt es 24 Texte von 24 Autor:innen. Sie zeigen Bilder vom Winter, laufen zwischen gefrorenem Licht durch eine Stadt voller Namen, treffen eine neugierige Oma und freuen sich über eine Packung Sandwicheis. Oder sie warten auf dem Weihnachtsmarkt auf Schnee und ihre German Love, fragen nach Fest und Familie, erzählen von Haymat und der Ruhe, wenn der Strom ausfällt. Wer einen Text verpasst, kann vom 25. Dezember bis zum 10. Januar alle Texte noch einmal im Durchlauf auf dem Ebertplatz lesen. Zudem werden die Türchen hier täglich auch online geöffnet. Der Adventskalender ist ein Gemeinschaftsprojekt von UNSER EBERTPLATZ und der Kölner Literaturzeitschrift – KLiteratur in Zusammenarbeit mit Land in Sicht e. V. und der parasitenpresse und wird im Rahmen des Winterprogramms 2021 am Ebertplatz umgesetzt. Kuratiert wurde das literarische Programm von der KLiteratur. Gefördert wird das Projekt durch das Kulturamt der Stadt Köln.

21. November bis 31. November 2021

Roman Jungblut || Homepage  || Instagram 

  • Beitrag „off_watermarks“:  Nachdem Roman Jungblut im Dezember 2020 bereits die generative Klanginstallation “off_soundmarks” am Ebertplatz realisierte, wird nun die dazugehörige Videocollage im FriesTV zu sehen sein. Wurde die Klanginstallation aus dokumentarischen Tonaufnahmen am Ebertplatz und der Kölner Umgebung angefertigt, so basiert “off_watermarks” aus ebensolchen Videoaufnahmen: Die Grenzen einer Smartphone-Kamera auslotend, filmte Roman Jungblut im Laufe des letzten Jahres Wasser an verschiedenen, teils wenig beachteten Orten. Ausgehend vom Brunnen am Ebertplatz geht die visuelle Reise bis zu einer Quelle im Kölner Umland – ohne dabei die dokumentierten, besuchten Orte erkennbar zu machen. Ungewöhnliche Perspektiven, stark verlangsamtes oder vergrößertes Material lassen den Kontext höchstens erahnen. Da der Brunnen des Ebertplatzes nun für die Zeit des Winters ausgeschaltet sein wird, soll mit diesem Video – zumindest in Form einer kleinen Reminiszenz – das den Ebertplatz so großartig belebende, fließende und rauschende Wasser für ein paar Tage dort am Betonfries zu sehen sein. Die Klanginstallation “off_soundmarks” wird ebenso weiterhin in einer linearen Version in der Ostpassage des Platzes zu hören sein.
  • Kurzbiographie: Roman Jungblut ist ein*e Musiker, Klang- und Medienkünstler*in mit Arbeitsschwerpunkt in Köln. Er*sie arbeitet sowohl alleine, als auch als Teil spartenübergreifender wechselnder künstlerischer / musikalischer Projekte und Gruppen. Seit etwa 2005 realisiert er*sie u.a. Medienkunst & Rauminstallationen – teils im öffentlichen Raum – sowie Kompositionen für Film-, Multimedia- und Bühnenproduktionen. Roman konzentriert sich in eigenen Arbeiten inhaltlich auf Themen wie Identität & Technologie, sowie soziale, kulturelle als auch persönliche Ängste und Spannungen. 

13. November bis 20. November 2021

Luis Negrón van Grieken || Instagram

  • Beitrag „Derivé“: In Anlehnung an Derivé als Methode der Situationistischen Internationalen zur Erkundung von Städten, laufe ich ziellos durch die kalten Straßen Seouls und lasse den Blick nach oben richten. Die Kameraaufnahmen vermischen sich mit einer von Algorithmus generierten Animation, die die dabei entstehende Komplexität eines unendlichen Geflechts aus Beziehungen in der Stadt zu visualisieren vermag. Die Lesbarkeit der Stadt durch das Gehen wird mit der Architektur des Ebertplatzes aufgebrochen und mit der grafischen Interventionen um einen weiteren Layer erweitert.
  • Kurzbiographie: Als Medienkünstler beschäftigt er sich mit der Übersetzung narrativer Strukturen, mit Phänomenen der Realität und visuelle Kulturen durch Expanded Cinema, Fotografie, Klang und Computer gestützten Installationen. Studium in MECAD Barcelona und KHM Köln, wo er 10 Jahre als Dozent mitwirkte.

 

7. November bis 12. November 2021

Janosch Pugnaghi und Marcel Sygula 

  • Beitrag „WORROM II“:Das transmediale Kollektiv (Marcel Sygula alias Chillfolio und Janosch Pugnaghi) spielt mit den Grenzen zwischen realem und fiktivem, sowie ländlichem und urbanen Raum. Die in der Videoinstallation „WORROM II“ poetisch anmutende Landschaft, die fast meditativ ihre Beschaffenheit wechselt, soll einladen zum Verweilen und das eigene Treiben zu reflektieren. Neue Spielflächen für zwischenmenschliche Empfindungen in einer anonymisierten urbanen Lebenswelt sollen erkundet werden. Eine Art Oase – eine Ruhestätte – in Mitten der hektischen Stadt, die den Beobachter in ihren Bann zieht.
  • Kurzbiographien: 
    • Janosch Pugnaghi, geboren 24.12.1988 ist ein hobby Filmemacher und mag Musik. Durch Skateboarden in dem Alter von 14 zum Filmen gekommen und irgendwie dabei geblieben. 015757253069 / janosch.pugnaghi@gmx.de / www.janoschpugnaghi.de / Insta: @technosch98
    • Marcel Sygula (alias Chillfolio), geboren 1987, ist 3D-Artist mit Hang zum Surrealen und Vertäumten. Inspiration für seine digitalen Welten zieht er sich aus Reisen durch Südostasien und Lateinamerika. Er kreiert keine konkreten, realen Landschaften, sondern eine Reproduktion der Traumräume eines jeden Menschenwww.chillfolio.de / Insta: @chillfolio

 

31. Oktober bis 6. November 2021

Gizem Güvendag ||www.gizemguvendag.com

  • Beitrag „Uninvited Human“: „Nature is throwing a party, and humans are not invited. This film tells the ecocentric world of images. Lines create spirits; then they morph into mushrooms that grow endlessly, which become pigeons on the street, women, monkeys, etc. So that we can try to be ecocentric, maybe just experiencing how the other beings move us. Shapes and figures move each other as 2d frame by frame animation dissolves into the universe of 3d cell animation by Quill VR animation. Lines move, morph and transform as we also move with the images. We can also change and be „the other.“
  • Kurzbiographie: Gizem Güvendag (1989, Ankara, Cologne-based) is a Visual Artist and Animator. Besides doing VR Quill and 2d cell animation, she does paintings, illustrations, murals, and music videos. She sees animation as a playground where she can narrate stories with different mediums. Inspired by the nature-human connection.

 

Juli bis Oktober 2021

Remix aus Texten von TRANSIT und Videos von FRIES TV, was uns einen ganz neuen Blick auf beide Formate werfen ließ.

20. Juni bis 30. Juni 2021

 Jana Kerima Stolzer & Lex Rütten  || www.thisisinternet.de

  • Beitrag “Crowding one again”: Wenn alle Materie genügend Masse und Schwerkraft hat, wird das Universum in sich zusammenfallen. Je mehr wir sein werden, desto eher verschwinden wir. Wir teilen den selben Rhythmus, befinden uns außerhalb von Zeit und Raum. Eine Erzählung auf 56,88 Metern.
  • Kurzbiographie: Lex Rütten und Jana Kerima Stolzer realisieren multimediale bühnenhafte Installationen und Performances, die das technologische Umfeld als prägenden und verändernden Bestandteil der Welt thematisieren, der nicht nur auf das menschliche Wesen, sondern auch auf Flora und Fauna einwirkt. In der Vergangenheit realisierte das Duo Projekte sowohl in Ausstellungskontexten als auch in der freien Theaterszene. Jana Kerima Stolzer studierte an der Kunstakademie Münster sowie an der Folkwang Universität in Essen, Lex Rütten an der Kunstakademie Düsseldorf und in Münster. Seit 2016 arbeiten die beiden als Duo zusammen und waren bis Januar dieses Jahr Fellows an der Akademie für Theater und Digitalität in Dortmund.

 

9. Juni bis 19. Juni 2021

Gossing Sieckmann || http://www.gossing-sieckmann.com/

  • Gossing Sieckmann sind die Kunstfilmerinnen Miriam Gossing und Lina Sieckmann. Ihre experimentellen 16-mm Dokumentarfilme zeigen urbane und private Architekturen und hyperinszenierte Szenerien. In ihren Montagen kombinieren sie dokumentarische Bilder mit fiktionalen und Found-Footage-Elementen. Im Rahmen von Fries TV wird ihre Arbeit erstmalig für den öffentlichen Raum adaptiert und in einer Architektur gezeigt. 

 

30. Mai bis 8. Juni 2021

 Igor Shin Moromisato – Vamos Animation  || www.vamos-animation.de

  • Beitrag „Cachorro Loko“: Ein Stau hält die ganze Stadt auf. Nur die „Cachorros Lokos“, brasilianische Motorradkurriere, können sich an den stehenden Autos vorbei drängeln. Aber nicht jeder Weg führt ans Ziel…“
  • Kurzbiographie: Shin studierte Kunst an der UNESP, Sao Paulo und erhielt 2009 ein ein Austausch-Stipendium in Okinawa, Japan. 2010 zog er nach Deutschland, um seinen Master in Animation an der Kunsthochschule für Medien in Köln zu machen. Seit 2016 arbeitet er als Animationskünstler in VAMOS-Animation. Seine Animationen „Cachorro Loko“ und „o Catador sem Cabeca“ wurden auf  vielen Festival gezeigt und bei den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen ausgezeichnet.

 

20. bis 29. Mai 2021

CATAG – (Uli Sigg & AJ Polonia) || www.catag.net

  • Beitrag: Atmosphärisch dicht durch die urbane Tristesse ist die Vision zum Projekt am Ebertplatz.
  • Kurzbiographie: Catag ist ein Projekt der Graffiti-Künstlerin AJ Polonia und dem Visual-Artist Uli Sigg. Gemeinsam produzieren sie audiovisuelle Live-Performances, Video-Installationen und urbane Projektionen. Innovative Graffiti werden mit digitalen Techniken gemixt bis zur maximalen Reduktion. 

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Projektbeteiligte & Organisation

Fries TV – Offener Text und Videokunst Kanal am Ebertplatz wird organisiert von den Akteur:innen der Zwischennutzung UNSER EBERTPLATZ, freien Akteur:innen und Brunnen e.V., dem Zusammenschluss der Kunsträume in der Ebertplatzpassage, in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Köln. 

  • Künstlerische Auswahl: ab Oktober 2021 erfolgt die Auswahl durch Mitglieder des Brunnen e.V., Roman Jungblut, Grischa Göddertz, Fee Josten, Helle Habenicht, David Morsi und Nadine Müseler; von Mai bis Oktober 2021 war Meryem Erkus künstlerische Leitung
  • Projektkoordinatorin: Fee Josten (Kulturmanagerin) ab Oktober 2021, davor Helle Habenicht (Koordinationsteam Unser Ebertplatz)
  • Technische Leitung: Roman Jungblut (Medienkünstler, Unser Ebertplatz)
  • Beratung: Marcel Panne (Lichtkünstler, Lichtfaktor), Nadine Müseler (Fachreferentin für Bildende Kunst und Literatur, Kulturamt/Stadt Köln

Meryem Erkus (Teil des Projektteams): „Als die Idee des LED-Frieses diskutiert wurde, war uns schnell klar: Dieses 50 Meter lange Display könnte sich nicht nur für Texte, sondern auch für visuelle Kunst eignen. Dem Kultur-Team am Platz und dem Kölner Kulturamt ist es zu verdanken, dass wir nun eine tolle Auswahl an Positionen mit unterschiedlichsten Interpretationen von bewegtem Bild zeigen können. Während uns Kino- und Museumsbesuche noch verwehrt bleiben und Filmkunst-Festivals nur online stattfinden können, freuen wir uns ganz besonders über die Möglichkeit, Künstler*innen mit speziell dafür zugeschnittenen Screenings im extremen Breitwandformat an Kölns einzigartiger LED-Wand präsentieren zu können.“

Mit freundlicher Unterstützung von