Pressegespräch am 02. Mai um 9:30 Uhr mit Fotomöglichkeit

Neue Zugänge zum Ebertplatz: zwei Treppenkunstwerke werden eröffnet

29. April 2019

Pressegespräch mit Fotomöglichkeit
: Donnerstag, 2. Mai 2019, 9:30 Uhr
Ort: Treppenabgänge Neusser Str./ Ecke Theodor-Heuss-Ring, Ebertplatzpassage

Neue Zugänge zum Ebertplatz: zwei Treppen-Kunstwerke werden eröffnet
Kulturamt stellt „Gatecrash“ von Sandy Craus und Sebastian Hahn sowie reaktive LED-Treppe von Roman Jungblut und Daniel Herrmann vor

Knapp ein Jahr ist es nun her, dass der Kölner Stadtrat entschlossen hat, die Ebertplatzpassage mitsamt der vier Kunsträume nicht zu schließen und mit dem Zwischennutzungskonzept 2018-2021 die nötigen Gelder zur Aktivierung des Platzes zur Verfügung zu stellen. Seither ist viel passiert, vor allem auch durch Kunst und Kultur. Ein Meilenstein war die Wiederinbetriebnahme der Wasserkinetischen Plastik des Künstlers Wolfang Göddertz im Juli 2018, gefolgt von punktuellen Konzerten, Open Air Kino, Straßentheater, Plattform- und Bühnenbau, Kunstinstallationen auf dem Platz, sowie dem Markt für Gutes Leben mit einem ganztägigen Food-, Mode und Musikangebot. Zahlreiche Bilder und Medienbeiträge erinnern an diese Tage, an denen der Ebertplatz kaum wiederzuerkennen war, belebt mit unzähligen Besuchern aus weiten Teilen der Bevölkerung. Der positive Aufschwung dürfte auch 2019 weitergehen. So sagte Oberbürgermeisterin Henriette Reker erst kürzlich bei der Brunneninbetriebnahme am 5. April 2019, dass der Platz sein Comeback fortsetze.

Ein vielversprechender nächster Schritt ist nun die Installation und Eröffnung der ersten beiden Treppenkunstwerke an den Abgängen zur Ebertplatzpassage. Sechs Rolltreppen aus den 70er Jahren sind seit einem Ratsbeschluss im Jahr 2004 aus Kostengründen stillgelegt. Im Zuge des neuen Ratsbeschlusses im März 2018 entschied man sich wiederum gegen eine Erneuerung der defekten Rolltreppen für eine Summe von jeweils 350.000€, insgesamt also rund 2 Millionen Euro, da diese für den bis dato auf 2021 terminierten Umbaubeginn unwirtschaftlich erscheint. Anstelle dessen fiel die Entscheidung, die Treppen künstlerisch zu bespielen, als eine Möglichkeit, ihre Funktion und Form temporär mit Kunst zu verändern und einen Attraktionswert beim Zugang zum Ebertplatz zu schaffen.

Das Kulturamt hat daraufhin im Sommer 2018 die öffentliche Ausschreibung „Neue Zugänge zum Ebertplatz“ organisiert und aus den 53 Einsendungen von Kreativschaffenden mit einer Jury acht Entwürfe für je 12.000€ ausgewählt, die nach einem BV Beschluss und bis Abschluss der Zwischennutzung 2021 sukzessive umgesetzt werden. Den Anfang machen nun die Kunstwerke „Gatecrash“ von Sandy Craus und Sebastian Hahn sowie die reaktive LED-Treppe, konzipiert von Roman Jungblut, Daniel Herrmann, umgesetzt zusammen mit Eduard Paal und Sebastian Heilmann. Fazit vom Zwischennutzungteam soweit: Es ist gelungen, zahlreiche kreative Bürger in den Zwischennutzungsprozess einzubeziehen. Ihr Engagement hat und wird den Platz verändern und weitere Interessierte anziehen. Positiven Gesprächsanlass bietet der Platz mittlerweile genug. Und diese Wirkung dürfte sich durch die Präsenz, ja Interaktivität, der neuen Kunstwerke noch verstärken.

Die Stadt Köln lädt Sie zum Pressegespräch am 2. Mai um 9:30 Uhr an den Ebertplatz (Ecke Neusser Str./Theodor-Heuss-Ring) ein, um die zwei Kunstwerke direkt nach Fertigstellung vorzustellen und um mit den zwei Künstlerteams ins Gespräch zu kommen.

Zu einer abendlichen Eröffnung der beiden Lichtarbeiten lädt das gesamte Zwischennutzungsteam, inklusive Stadtraummanagement und Kulturamt, die Öffentlichkeit am 3. Mai um 20:30 Uhr ein.

Ablauf Pressegespräch
– Barbara Foerster, Leiterin Kulturamt: Begrüßung
– Nadine Müseler, Referentin für Bildende Kunst im Kulturamt: Zur Umsetzung der ausgewählten
Wettbewerbsentwürfe im Zuge der Zwischennutzung 2018-2021
– Roman Jungblut und Daniel Herrmann: Zu ihrem Kunstwerk der LED-Treppe „PASS“
– Sandy Craus und Sebastian Hahn: Zu ihrem Kunstwerk “Gatecrash”

Als weiterer Gesprächspartner steht zur Verfügung
– Johannes Geyer, Stadtraummanagement