dublab Dialog #3

„Placemaking“: Unser Ebertplatz, Stadtraumentwicklung und Nutzung


17. 09. 2020
20:00 - 21:00
DUBLAB DIALOG – PLACEMAKING

17.09.2020 | 20-21 Uhr
im Anschluss an die Dublab Soundjourney #2

  Live audio via https://dublab.de

In der dritten Ausgabe unserer monatlich auf dem Ebertplatz stattfindenden „dublab Dialog“ Gesprächsreihe machen wir uns auf die Suche nach zukunftsfähigen Modellen der partizipativen und innovativen Nutzung von öffentlichem Raum in Köln. Wie können Menschen in städtische Prozesse eingebunden werden? Welche Rolle spielen hier Akteure aus Kunst, Kultur und Zivilgesellschaft? Welche Foren, Verfahren und vor allem Strukturen werden benötigt, um den öffentlichen Raum zu nutzen und neuen Nutzungen zu zuführen?
Gemeinsam mit der städtischen Verwaltung und ExpertInnen aus der Stadtentwicklung gehen wir der Frage nach, wie die zukünftige temporäre und dauerhafte Nutzung öffentlicher Räume in Köln gestaltet, verhandelt und organisiert werden kann.

● DUBLAB DIALOG – PLACEMAKING
Gäste:  Johannes Geyer (Stadtraummanagement Stadt Köln), Bärbel Offergeld (Urban Catalyst)
Moderation: Christian Werthschulte (Stadtrevue, WDR)

● PLACEMAKING: „UNSER EBERTPLATZ“, STADTRAUMENTWICKLUNG & – NUTZUNG
Städte sind im Wandel. Innerhalb ihrer erbauten, starren Architektur aus Gebäuden und Straßen offenbart „Stadt“ ihr dynamisches Wesen.
Menschen sind aufgrund unterschiedlichster Motivation in Bewegung, auf der Suche nach neuen Wohn- und Arbeitsräumen. Städtisches und kulturelles Leben suchen stets nach neuen Orten um sich zu entfalten, getragen von ihren Akteuren und dem Bedürfnis der StadtbewohnerInnen nach Austausch, Erlebnissen und Entdeckungen. Mannigfaltige und sich stets wandelnden Interessen konkurrieren um den Zugang zu Räumen. Auch die bauliche Landschaft, die Architektur ist in ihrer Sinnerfüllung in Bewegung, sie sucht stets aufs Neue Nutzer und Nutzungen, um zu florieren.
In dieser Vorstellung kommt dem öffentlichen Raum seinen Plätzen, Straßen und Grünflächen eine zentrale Bedeutung zu: in seiner gemeinschaftlichen Nutzung wird er zu einem Sinnbild und Katalysator der dynamischen Beziehung von Stadtmensch und -Raum. Als Ort des öffentlichen Lebens, in seiner Nutzung und Gestaltung, ist er Ausdruck urbaner Kultur und definiert das Selbstverständnis einer Stadt.
Köln als Kultur- und Medienstadt lebt von seiner kulturellen Vielfalt, Innovation und seinem facettenreichen öffentlichen Leben. Hier und anderswo verändern sich die Bedürfnisse an den öffentlichen Raum jedoch stetig. Nachtleben, Mediterranisierung, Klimawandel, Kultur-Verdrängung, öffentliche Sicherheit, Covid-19 sind nur einige Stichworte, die die Rahmensetzung für Raumnutzung bedingen und deren Bedeutung verdeutlichen.
Um der Dynamik im Städtischen gerecht zu werden bedarf es an Räumen, Akteuren und Verfahren in der Nutzbarmachung dieser Räume. Gemeinsam mit der städtischen Verwaltung und ExpertInnen aus der urbanen Kunst und Stadtentwicklung gehen wir zur dritten Ausgabe von Dublab Dialog in 2020 auf „Unserem Ebertplatz“ der Frage nach, wie die zukünftige temporäre und dauerhafte Nutzung öffentlicher Räume in Köln gestaltet, verhandelt und organisiert werden kann.

● DUBLAB DIALOG
Öffentliche Gesprächsrunde zu Themen die uns am Herzen liegen. In diesem Sommer einmal im Monat live und direkt vom Ebertplatz, (fast) immer am 3ten Donnerstag des Monats von 20-21h. Vorbeikommen erwünscht! Live Audio via https://dublab.de
dublab Dialog zum Nachhören:
https://dublab.de/shows/dublab-dialog/

● SOCIAL DISTANCING
Wie ihr euch sicher denken könnt ist Infektionsschutz auch bei der dublab Sound Journey Reihe ein wichtiges Thema. Im Einklang mit der Coronaschutzverordnung gibt es daher folgende Regeln bei der Veranstaltung:
→ Maximal 200 Personen können die Veranstaltung in einem durch Absperrband eingegrenzten Veranstaltungsbereich besuchen.
→ Alle Konzertbesucher*innen müssen sich vor Ort mit ihren Daten registrieren und bekommen einen Platz zugewiesen.
→ Um den Mindestabstand von 1,5 m stetig zu gewährleisten müssen sich die Besucher an den Bodenmarkierungen in Hexagonfom** orientieren. In jedem Hexagon können 1-2 Personen sitzen oder 1-4 Personen stehen. Diese Personen müssen jeweils zusammengehören und sich gemeinsam registrieren.
→ Es stehen insgesamt ca. 60 Klappstühle sowie einige Liegestühle. bereit – first come, first serve. Die verbleibenden Plätze sind Stehplätze.
→ Zwecks Registrierung sollten sämtliche Besucher nach Möglichkeit spätestens 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn vor Ort sein!

**Abstandskonzept von Christian Müller, Ruth Müller, Marlene Neumann, Johannes Förster im Rahmen der Forschungskooperation mit der KISD assemble || disassemble.
Beitrag erstellt am: 10. September 2020