Eröffnung: 17. April 2026, 18.00 Uhr
Ausstellung: 17.04. – 22.05.26
I am permeable. Open and resistant.
I absorb and release.
I flow, dissolve and come back.
Past and present held at once.
I am slower than everything else and faster than habit allows.
In Traversal erkundet Isabelle Lange mit drei neuen Arbeiten den eigenen Rhythmus im Gefüge der anderen. Eine raumgreifende textile Installation, ein großformatiger Stoffdruck und eine Videoarbeit führen durch einen Zustand. Material das aufnimmt, vergeht und wiederkommt. the only way out is through.
Isabelle Lange (DE) ist Künstlerin und Kostümbildnerin zwischen darstellender und bildender Kunst. In ihrer Praxis erforscht sie Textilien und Bekleidung in wechselnden Kontexten und öffnet damit Räume für ästhetische wie auch gesellschaftskritische Narrative. Sie arbeitet international mit Choreograf:innen, Regisseur:innen und bildenden Künstler:innen zusammen und entwickelt ganzheitliche szenografische Arbeiten. Grundlage dafür sind ihre Ausbildung in Kostümschneiderei (Wien) sowie ein M.A. in Bühnen- und Filmkostüm (UdK Berlin).
In Kollaborationen arbeitete sie u. a. mit Joana Tischkau (Deathau, 100 Jahre Bauhaus Dessau), Luísa Saraiva (Tirana, Bocarra, u. a. im Folkwang Museum Essen, Serralves Museum Porto, Días da Dança Festival, Pact Zollverein), Luisa Fernanda Alfonso (Masterpiece, u. a. in den Sophiensaelen, Tanzquartier Wien, Pact Zollverein), dem SEE! Kollektiv (The Glow, Drift, u. a. im Ballhaus Ost), Alice Heyward (Tributary, Klosterruine Berlin) und Dane Komljen (Afterwater, Berlinale Forum). Als textile Expertin realisierte sie zudem Arbeiten für Künstler:innen wie Felix Kiessling und Johannes Paul Raether. Mit ihren eigenen Installationen Baldachine und path.mark 07/22 war sie in der Spiegel|Arche vertreten.
